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kitafreier Alltag mit #3unter3 – Einkaufen

Für die Großen und mich ist der Wocheneinkauf ein Ereignis. Eines unserer wöchentlichen Rituale. Quality-Time.
Als erstes steht der Besuch des Pfandautomaten an. Egal wie viel nörgelnde Rentner hinter uns stehen, die Kinder dürfen tütenweise PET-Flaschen abwechselnd alleine in die Röhre stecken. Ich muss mich stark konzentrieren, meinen auf der Schulter hockenden Hygiene-Teufel zu ignorieren, wenn sie dem Automaten dabei zu Nahe kommen. Denn sie sind verdammt stolz und nehmen ihre Aufgabe sehr ernst!
Das Baby wird in der Zeit von einem lieben Menschen aus der Familie oder dem Freundeskreis durch die Gegend geschoben. Luxus. Denn bei einem Großeinkauf stoße ich mit zwei zweieinhalbjährigen Kleinkindern und einem Säugling an meine Belastungsgrenze.

Im Folgenden möchte ich darüber berichten, wie meine Nerven den Einkauf mit #dreiunterdrei überstehen und warum ich es für sinnvoll halte, mit Zweijährigen wöchentlich loszuziehen.

Wocheneinkauf mit zweijährigen Zwillingen

Ein Nebeneffekt der Heimbetreuung ist, dass alle Mahlzeiten zu Hause eingenommen werden. Also darf auch der Kühlschrank nie leer sein. Dass mir das Kochen mit den wuseligen Kleinkindern schwer fällt, habe ich ja schon einmal hier berichtet: Kochen mit Kleinkindern.
Da wir immer noch häufig am Wochenende für den Alltag wochentags vorkochen, bietet es sich an, frische Lebensmittel wie Fleisch und Salat erst zum Ende der Woche zu kaufen.
Hier ergibt sich schon das erste Problemchen!
Freitagnachmittags und Samstagmorgens ist es einfach zu hektisch. Die Gänge sind zu voll, die Warteschlangen zu lang, die Laune der Mitmenschen zu schlecht.
Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht schon mal ein einem DONNERSTAGVORMITTAG den Ärger entrüsteter Damen an der Kassenschlange hinter mir entgegennehmen musste: Wie könnte ich denn zu Stoßzeiten mit zwei Einkaufswagen hier alles verstopfen und den Weg versperren?!  Ähm ja. Augenrollen und Weitermachen. Die Ladenstoßzeiten werden scheinbar nicht nur über Google definiert…

Einkauf mit Kleinkindern und Baby ueberleben

Für die Lebensmittelbeschaffung generell wurde mir schon diverse Modelle anderer Mehrfachmütter nahegelegt:
Die eine Mama empfindet es als ihren persönlichen Wellness-Moment, wenn sie am Freitagabend kurz vor Ladenschluss alleine losziehen kann. Die andere Mama geht täglich mit den Kleinkindern im Kinderwagen los, um nur das nötigste zu kaufen. Andere Familien kaufen einfach am Wochenende in kompletter Besetzung  ein oder nehmen das Angebot eines Lebensmittel-Lieferdienstes in Anspruch.
Ich habe mich von Anfang an für eine anderen Weg entschieden: ich mache einmal einen kompletter Wocheneinkauf, bei dem die Kinder von Klein auf mitmachen.

Quality-Time mit Kleinkindern im Supermarkt

Im Prinzip hat sich an der Einkaufszeremonie im gesamten letzten Jahr wenig geändert. Wir sind ein eingespieltes Team.
Der ideale Zeitpunkt ist für mich aus oben genannten Gründen der Donnerstagnachmittag.
Ein Vormittag ist natürlich auch nicht schlecht. Aber da kann das Baby schwerer betreut werden. Und mir sind aktuell mit der Stillerei die passenden Zeitfenster zu kurz: alle Kinder sind zu schnell müde und hungrig. Denn es gilt die goldene Regel: Starte das Projekt niemals auf dem Sprung und unter Zeitdruck, sondern mit ausgeschlafenen, fitten, satten Kindern. Das bedeutet aber auch, dass fast ein kompletter Nachmittag dabei drauf geht, an dem es kein Play-Date oder Ausflug gibt. Nach dem Einkauf geht die Arbeit für mich ja weiter. Ich muss Verräumungs-Tetris im dafür viel zu kleinen Kühlschrank spielen.
Deshalb funktioniert es für mich mit zwei bis drei Kindern nicht „mal eben auf dem Rückweg schnell in ein, zwei Läden hineinspringen“, wie ich es noch aus kinderlosen Zeiten kannte. Schon alleine, alle aus- und einzuladen kostet sehr viel Zeit und Kraft. Nur ein einziges Geschäft kann abgearbeitet werden. Mal eben noch schnell zur Drogerie eine Straße weiter ist dann das nächste Mammut-Projekt.
Das Geschäfte-Hopping ist mein Luxus, wenn ich mal nur mit einem Kind unterwegs bin. Obwohl ich nicht abstreiten möchte, dass ein Einkauf mit nur EINEM Kleinkind auch zu einer riesigen Geduldsprobe wird, wenn man es nicht extremer gewohnt ist.

der Kleinkind-gerechter Einkauf

Auch langweiliges Pflichtprogramm kann zur aufregenden Quality-Time werden, wenn man die Rahmenbedingungen anpasst!
Routine und Teilhabe machen unsere Einkäufe eigentlich relativ entspannt. Es ist einfach ein Programmpunkt auf dem Wochenplan in meinem Hamsterrad, wie Spielgruppenbesuch oder Kinderturnen, der gar nicht erst in Frage gestellt wird. Wir müssen alle mit anpacken und haben unsere Aufgaben.
Es wird so gut wie immer der selbe Supermarkt angesteuert. Die Verkäufer und anderen Stammkunden kennen uns mittlerweile gut. Wir wissen alle, wo was steht.
Der Ablauf ist immer gleich. Die Kinder wissen genau, was sie wann erwartet.

Wocheneinkauf mit zwei kleinen Kindern

Ich hole zwei Einkaufswagen. Einer würde sowieso nicht für die Menge der benötigten Lebensmittel reichen. Die Zwillinge warten solange im Auto. Das wäre für viele Eltern und Kinder ein Unding. Wir kennen es von Anfang an nicht anderes.
Ich lade die Einkaufsbegleitung und die Leergut-Taschen in die Wagen. Und los geht es.
Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, zwei Einkaufswagen gleichzeitig zu schieben. Als die Zwillinge noch in den Babyschalen saßen, fand ich es schwer zu manövrieren. Seitdem sie in den  Kindersitzen des Wagens sitzen, ist es einfacher.
Bald stoßen wir aber ans Maximalgewicht – was dann? Zeit für mich alleine loszuziehen? Oder sind die Kinder reif genug, mir von unten aus zu assistieren?

Abenteuerspielplatz: Supermarkt

Erst das Leergut, dann geht es in den Laden und durch die einzelnen Abteilungen. Hier lernten die Zwillinge teilweise ihre ersten Wörter. Sie hatten Aha-Erlebnisse, als sie verstanden, dass die weißen Dinger in der Packung das gleiche sind, wie die leckeren Pilze, die sie mir aus jedem Essen stibitzen.
Ich suche die Sachen aus, sie dürfen sie in den Wagen legen. Die Lieblingslebensmittel bleiben oft erst einmal auf dem Schoß und werden erkundet. Wenn das kein Lernen fürs Leben ist, was dann?!
Ihr wisst, Ernährung ist ein ganz wichtiges Thema für mich. Und ein Argument wie „die Paprika hast du dir beim Einkaufen doch selbst ausgesucht. Probieren wir doch mal DEINE Paprika“, finden meine Kinder häufig relativ einleuchtend.
Neulich habe ich ein Schulkind in Interaktion mit der Mutter beobachtet, das die Namen vieler Gemüsesorten gar nicht kannte. Das hat mir zu denken gegeben. Wissen Vollzeit-Kita-Kinder überhaupt wie eine ungeschälte Möhre aussieht?  Oder dass Bananen an einer Staude hängen? Oder dass Nudeln ungekocht total hart sind?

Selbst aussuchen & probieren

Unser wöchentlicher Ausflug ist für uns Fortbildung und Abenteuer. Vor ein paar Monaten natürlich noch mehr als heute. Dafür lasse ich die Kinder nun mehr entscheiden und aussuchen: jeder darf sich eine Obstsorte und ein Brötchen für das Abendbrot aussuchen. Oder mittlerweile klappt es auch schon, dass ich ein Gericht vorschlage und dann Feedback bekomme und erinnert werde, was wir dafür benötigen.
Es kann passieren, dass ein, zwei Dinge im Wagen landen, die ich eigentlich nicht kaufen möchte, aber solange es im Rahmen bleibt, ist es okay. Sie sollen sich nicht übergangen fühlen, sondern als erstgenommener Teil der Aktion.

Kleinkinder lernen im Supermarkt fuers Leben

Trotzanfälle beim Süßigkeitenregal?!

Ich habe aber auch schon gelernt, wo die Stolpersteine liegen: zum Beispiel darf ich sie nicht zu lange vor dem Regel mit den bereits bekannten Knabbereien parken, weil wir sonst den Vorratsschrank voll mit Brezeln haben.
Toi toi toi, die Phase mit den Anfällen vor den Überraschungseiern ist uns bislang erspart geblieben. Ich bin gespannt, wann sie kommt?!
Auch wenn 90% der Ausflüge zwar anstrengend sind – ich muss immer wachsam und in viele Richtungen konzentriert sein – gibt es auch die Tage, an denen ich den Tränen nahe bin und mir wünsche, endlich mal wieder alleine durch die Reihen zu streifen: wenn sie vom Wagen aus die Regale ausräumen und sich dabei gegenseitig anstacheln, obwohl sie genau wissen, dass sie das nicht dürfen. Sachen aus dem Wagen schmeißen oder fallen lassen. Oder es einen hysterischen Heulanfall gibt, weil ich nicht die Milchpackung mit der Kuh drauf kaufen möchte. Oder weil das Geschwister das Müsli im Wagen hat und nicht man selbst. Oder neulich, da wurde mir bei sehr langer Warteschlange hinter uns die EC-Karte mitten im Bezahlvorgang herausgerissen…

Herausforderung: Supermarkt-Kasse

Für das Einräumen an der Kasse hat sich für mich ein System etabliert: eine Tasche mit „Muss sehr schnell in Kühlschrank oder Gefrierfach verräumt werden“, eine Tasche mit Obst und Gemüse und eine Tasche mit „kann auch zur Not bis zum Abend warten“.
Das Sortieren an der Kasse schaffe ich mittlerweile im Supermarkt auch ohne den Betrieb aufzuhalten. Im Discounter sind die Kassierer einfach zu schnell. Aber zumindest nehme ich mir dort heraus, alles schon direkt einzupacken, um den Kindern eine weitere Wartezeit zu ersparen. Eine Kassiererin wollte das mal mit mir diskutieren. Naja, mein Fell wird immer dicker. 😉

Der Ausflug endet mit der „Belohnung“. Die Herzblut-Pädagoginnen unter euch werden die Augen rollen. Das Gratis-Brötchen beim Bäcker. Weizen. Hell. Es wird von mir als Süßigkeit gehandhabt und gibt es nur zu diesem Anlass. Ich wollte eigentlich die Mutter sein, die damit gar nicht erst anfängt. Aber irgendwann kam es doch einmal dazu. Und seitdem ist es nicht mehr wegzudenken. Und ganz ehrlich – solange es die Kinder glücklich macht?! Sie fiebern auf den Moment hin. Und gerade als sie noch kleiner waren, haben sie es einfach in den Hochstühlen zu Ende gemümmelt, während ich in Windeseile ausgepackt habe, anstatt um meine Beine herumzuwuseln. Unverhoffte Win-Win-Situation.

Fühlungsvorteile für Familien

Gelegentlich müssen wir von unserer einmal pro Woche Einkaufsroutine abweichen. Wenn mal die Milch oder Weintrauben leer sind, wir Brot-Nachschub benötigen oder einfach nur, weil der Supermarkt auf die Dauer zu teuer ist.
Alle paar Wochen traue ich mich – vormittags – mit allen drei ausgeschlafenen und satten Kindern zum Discounter oder zur Drogerie. Dann kaufe ich aber nur kleine Mengen ein, sodass der Aufwand geringer ist. Oder wir kommen zufällig an einem Bäcker vorbei. Seitdem wir den breiten Zwillingskinderwagen nicht mehr überall dabei haben, ist das ja auch wieder bei den kleineren Geschäften mit Treppe und schmaler Tür möglich.
Den Hofladen nehmen meine Kinder mehr als Erlebnisausflug wahr anstatt eines Einkaufs, weil sie dort viel probieren dürfen und es einen Spielplatz gibt.
Generell lernt man als Mehrfach-Mama relativ schnell die kleinen Gesten der Ladenbetreiber zu schätzen und nimmt auch schon mal längere Fahrtwege in Kauf für breite Gänge, kleine Kinder-Einkaufswagen in ausreichender Stückzahl oder den Geschwister-Einkaufswagen mit zwei Sitzen nebeneinander. Der ist ein absoluter Traum und ich wünschte, dass mehr Geschäfte bei uns in der Stadt so einen Service anbieten würden.

zweijaehrige Zwillinge kaufen alleine ein

Ich finde es kostet anfangs Überwindung, sich überhaupt mit Baby(s) in Läden zu trauen oder mehrere einkaufende Kleinkinder gleichzeitig zu betreuen, während man selbst noch eine Liste abarbeiten muss. Ich möchte mit diesem Text einfach aufzeigen und inspirieren: Traut es euch trotzdem! Und ignoriert die griesgrämigen Miteinkäufer!


Was sind denn eure besten Einkaufs-Lifehacks? Wie organisiert ihr die Lebensmittelbeschaffung? Zieht noch jemand wöchentlich mit den Kindern los? Oder doch lieber der Lieferservice? Berichtet doch mal!

Das neue Jahr möchte ich dazu nutzen, ein paar Leserwünsche umzusetzen. Ganz vorne mit dabei: Ich soll mal mehr aus dem Alltag berichten mit zwei Kleinkindern zu Hause – und nun zusätzlich noch mit einem Baby! Wie mache ich das eigentlich alles? Deshalb starte ich eine neue Serie: kitafreier Alltag mit #3unter3 – zwei zweijährigen und einem Neugeborenen, die alle von mir zu Hause betreut werden. Der Papa ist nur in den späteren Abendstunden greifbar. Das Thema Wocheneinkauf war der Start. Haushalt, Mahlzeiten, Kinderkurse usw. folgen noch in den kommenden Wochen und Monaten…

Nachtrag: Mit den Einblicken in meinen Alltag möchte ich mich auf keinen Fall als eine „Supermutter“ darstellen, die den einzig richtigen Weg geht. Eigentlich fühle ich mich im ganzen Chaos oft eher in der Opferrolle. Auch falsch…aber anderes Thema. Nehmt bitte die ein oder andere überspitzte Bemerkung nicht zu ernst und seid euch gewiss, dass ich auch andere Lebensentwürfe 100% respektiere.

Milch & Mehr Mamablog Signatur

Wocheneinkauf mit Kleinkindern

10 Kommentare

  1. Nadine sagt

    Mein Großer (inzwischen 4) geht schon immer total gerne einkaufen. Er hilft auch bei den Pfandflaschen mit, sucht Lebensmittel aus, oder quasselt einfach vor sich hin. Und so kommt es im Moment sogar vor, dass er unbedingt mitmöchte, obwohl ich extra den Opa herbestellt habe, damit ich schnell alleine gehen kann. Je nachdem, wie ich dann draufbin, nehme ich ihn mit oder überrede ihn dazu, zu Hause bleiben.

    Den Luxus, alleine einkaufen zu gehen, habe ich aber nicht allzu oft. Meistens erledige ich den Wocheneinkauf bei Aldi und dm mit meinem 1-Jährigen, während der Große im Kindergarten ist. Ich muss dann direkt los, nachdem der Große weggebracht wurde, damit ich Aldi und dm schaffe, bevor der Kleine wieder müde wird. Ich sortiere auch nach Kühl- und Gefriersachen und “dem Rest”. Manchmal lasse ich Tetrapacks und Getränkeflaschen je nach Laune des Kleinen sogar im Auto. Dann schleppe ich schnell alles rein, befreie den Kleinen aus dem Sitz (vorher würde er durch die offene Tür wieder rauslaufen) und schmeiß alles Nötige schnell in den Kühl- bzw. Gefrierschrank. Alles weitere wird dann nach dem Mittagsschlaf oder Abends ausgepackt.

    • Nora | milchundmehr.de sagt

      So stelle ich mir das ja auch hier ab Herbst vor – blauäugig paradiesisch, obwohl bestimmt genauso anstrengend. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die Großen dann beleidigt sind und wir ab und zu doch wieder nachmittags losmüssen. 😂

  2. Nadine / lilliludwigs sagt

    Wir haben da keine festen Strukturen beim Einkaufen. Manchmal fahren wir alle zusammen nach der Kita. Oft fährt mein Mann allein während ich die Kinder betreue. Brot oder Kleinigkeiten werden zwischendurch besorgt. Meine Mädels sind aktuell 2 und 6 Jahre alt und beide seit dem 1. Geburtstag in der Betreuung. Gemüse und andere Lebensmittel kennen sie aber trotzdem sehr gut 😜 Das Einkaufen mit der 2 jährigen ist für mich teilweise so eine Herausforderung, dass ich einige Zeit versucht habe, es zu vermeiden. Bei ihr geht es aber auch schon damit los, dass sie genau weiß in welchem Supermarkt es kleine Einkaufswagen gibt und in welchem nicht. Gibt es diese und sie bekommt den nicht: Wutanfall vom Feinsten. Es gibt einen großen Supermarkt, der die nicht hat. Sind wir dort, lässt sie sich problemlos in den großen Wagen setzen. Zwischendrin gibt es natürlich viele Gründe für Wutanfälle und es endet mit dem Frust darüber, den 🛒 abzugeben und wieder in den Buggy zu gehen. Aber es wird besser. Und wir nehmen auch alles mit: Wurst- und Käsescheiben oder Brötchen. Je nachdem wo man grad ist. Gestern war ich übrigens mit der Großen in der Drogerie. Die Kleine war bei Oma. Nun bin ich ja durch die Schwangerschaft etwas zerstreut und hatte keinen Einkaufszettel, sondern lediglich 4 benötigte Sachen im Kopf gespeichert. Nun hat die Große ohne Pause geredet und gefragt. Das hat mich so aus dem Konzept gebracht und geschlaucht als hätte ich mindestens 3 dabei 🙈 das war für mich auch ganz neu. Normalerweise sind alle Dinge nur mit nur der Großen vergleichsweise entspannt. Und wenn der Bub bald mal schlüpft, kann ich dann auch berichten wie es mit 3 en ist. LG Nadine (40+5)

    • Nora | milchundmehr.de sagt

      Hihi, das mit den Lebensmittelkenntnissen war natürlich etwas überspitzt. Ich bin mir sicher, dass nur ein ganz kleiner Teil der Kinder denkt, Apfel sei lediglich das Mus aus dem Quetschi ;-).
      Die dm Situation hatte ich schwanger übrigens auch einmal, da hab ich dann von 3 Sachen nur eine gekauft plus 3 unnötige. Ich denke nun erstmal ganz viel an euch und wünsche alles Gute für die bevorstehende Zeit!

  3. Andrina Thome sagt

    . „Das hat mir zu denken gegeben. Wissen Vollzeit-Kita-Kinder überhaupt wie eine ungeschälte Möhre aussieht? Oder dass Bananen an einer Staude hängen? Oder dass Nudeln ungekocht total hart sind?“
    Das Sorry ist ein absolutes No Go.. was hat Kita Besuch mit der Tatsache zu tun, ob Kinder Obst und Gemüse kennen? Heißt es nur weil mein Kind in die Kita geht, ja meistens Vollzeit, würden wir nicht zusammen kochen, einkaufen, essen?
    Vorurteile und Überheblichkeit…beides absolut ätzend

    • Nora | milchundmehr.de sagt

      Liebe Andrina,
      als Heldin möchte ich mich ganz sicher nicht darstellen. Es ist doch gut, wenn du meine Gedanken/ Beobachtungen widerlegen kannst.
      Wenn von Seiten der Betreuung oder der Familie wert auf diese Punkte gelegt wird, ist das prima. Mir sehr sympathisch! Und andersherum wäre es auch gewiss kein Weltuntergang…

  4. Lena sagt

    Meine Tochter ist bald 2 und mein Sohn ist 6 Monate. Oft geht ich, wenn die große bei der tagesmutti ist einkaufen. Aber es reicht oft nicht. Ich mache einen wochenplan was wir essen werden… Meistens halten wir den auch ein… Aber wenn wir hack am Sonntag brauchen dann hole ich den Samstag. Entweder alle 4 zusammen oder nur einer mit einem Kind. Wenn alle 4 dann machen wir das so: die große bekommt einen Korb den sie tragen kann. Baby im Wagen (Kinderwagen oder Einkaufswagen). Dann legen wir unsere Tochter Sachen rein die wir brauchen. Also sie legt sie rein… Manchmal landet auch was rein was wir nicht brauchen. Wie rote Beete oder 50 Packungen fertige Salatkräuter Tüten oder den „Abfall“ von Kohlrabi. Sowas wie Eier kommen da aber lieber bei uns rein. An und für sich klappt es auch gut. Ich werde oft auf unsren Sohn angesprochen und meine Tochter finde die meisten auch süß. Am Ende darf sie, wenn sie es merkt, ein ü Ei haben (keine Angst, wird nur ein halbes gegessen) und Auto fahren (wo man Geld rein macht und es schaukelt vor und zurück)

    Allerdings möchte ich, wenn es wärmer wird, eher auf dem Markt einkaufen. Mal schauen wie das funktionieren wird.

    • Nora | milchundmehr.de sagt

      Liebe Lena,
      einen eigenen Korb zu „beaufsichtigen“ ist ja auch eine ganz niedliche Idee! Das werde ich bei entsprechender Besatzung auch mal testen, wie das ankommt…

  5. Mareike sagt

    Ritualisiert ist hier nur der Samstag morgen auf dem Wochenmarkt nur wir Mädels in aller Frühe, Papa darf ausschlafen… Der Resteinkauf nach Bedarf in den Alltag integriert und da ich Leni immer direkt nach Dienstachluss abgeholt habe, war sie trotz Kitabetreuung von kleinauf dabei und es ist selten stressig, es gibt ja diverse Taktiken die Kinder bei Laune zu halten. Stressig wird es eigentlich nur, wenn man selbst gestresst ist und es sich auf die Kinder überträgt😜

    • Nora | milchundmehr.de sagt

      Liebe Mareike,
      wow – da hat es der Papa aber gut!
      Kann das mit der Stressübertragung nur bestätigen! Ich merke immer wieder, dass ich mit drei Kindern viel angespannter bin, als nur mit zweien, weil die Sache mit der Aufmerksamkeitsverteilung schon genug stresst 🙈

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