Monate: Mai 2016

Die 28. Woche (27+0 bis 27+6)

Zuerst muss ich mich noch mal für die ganze Resonanz auf meine Schubtheorie von letzter Woche bedanken. Gerade auch auf Instagram und in meinem Posteingang hatte ich ganz viele liebe Nachrichten, dass ich da nicht alleine bin mit der Vermutung. Tja, dann läuft die Tatsache wohl momentan wohl unter dem Namen „der Frollein Doctor’sche Wachstumsschub“, weil ich dazu immer noch nichts offizielleres gefunden habe. Naja, den Nobelpreis werde ich dafür wohl trotzdem nicht für bekommen… Die Woche startete mit einem Arzttermin. Zum ersten Mal durfte ich auch den Herztönen beim CTG lauschen. Leider war es auch der erste Arzttermin seit langem, der mich mal nicht richtig beruhigt hat. Zwar ist der Muttermund nicht zu beanstanden und ich darf weiterhin rumwuseln. Aber die beiden Süßen liegen leider nicht mehr perfekt für eine nicht-operative Geburt (Kopfkino Kaiserschnitt geht an, obwohl es noch viel zu früh für eine solche Entscheidung ist) und der Gynäkologe äußerte nachdem er ein bisschen mit dem Dopplergerät herumgefummelt hatte den Verdacht, dass die beiden Plazenten schon nicht mehr optimal arbeiten (Kopfkino Frühgeburt geht …

Schwangerschaftslektüre – ein Erfahrungsbericht

Gerade in den ersten Monaten der Schwangerschaft schien mir alles so surreal. Tausende Fragen geisterten in meinem Kopf herum und eigentlich wollte ich mich 24/7 mit dem Thema auseinander setzen und alles ganz genau wissen. Aber ein bisschen Abstand brauchte ich paradoxerweise auch. Ich hätte zum Beispiel auch kurz nach dem erreichten Meilensteil der berüchtigten zwölf Wochen noch kein Kinderzimmer einrichten können oder Tüten-weise Babyklamotten kaufen können. Somit war es für mich ein guter Einstieg mich mit etwas Lektüre einzudecken. Das ist meiner Meinung nach nicht unbedingt zwingend notwendig um gesunde Babys auszutragen und großzuziehen. Aber ich bin einfach der Typ, der sich gerne vorher theoretisch mit etwas auseinandersetzt und plant. Ganz anspruchslos war ich nicht an das, was ich lesen wollte: mein berufsbedingtes Vorwissen sollte berücksichtigt werden, allerdings sollte vor allem mein Mann, der rein gar kein Vorwissen besaß auch etwas von den Informationen haben. Sie sollten mehr praktisch und neutral als zu dogmatisch sein. Und sowohl Fachwissen bzw. medizinische Informationen vermitteln als auch unterhalten. Es gibt sicher unzählige gute Bücher und wahrscheinlich auch …

Die 27. Woche (26+0 bis 26+5)

    In der ersten Wochenhälfte ging es mir irgendwie gar nicht so prickelnd. Wahrscheinlich hatte ich mich bei den Vorbereitungen und bei einer eigentlich klitzekleinen, unspektakulären Feier bei uns zu Hause doch etwas übernommen. Oder/ und es handelte sich mal wieder um die typische Schwäche-Phase vor dem Wachstumsschub. In der Literatur bin ich darüber bislang ja noch nicht gestolpert: Komischerweise geht es mir nämlich immer für ein paar Tage schlecht und anschließend ist der Bauch definitiv dicker. Geht/ ging es noch jemandem so? Gibt es vielleicht schon vorgeburtliche Schübe? Oder interpretiere ich da zu viel? Auf jeden Fall bestanden so meine Tage lediglich aus Ausruhen und dem Erledigen der allernötigsten Hausarbeit sowie aus der einen Yoga-Stunde, bei der ich erstaunlicherweise ganz gut mitmachen konnte. Anschließend erlebte ich noch meinen persönlichen Tiefpunkt-Tag, an dem mir einfach alles weh tat, alles zu viel war und alles nervte. Beim Einkaufen habe ich noch nicht mal ein passendes Wochen-Obst oder Gemüse gefunden.  In der 27. SSW seid ihr so groß wie zwei dicke Papayas, die man hier aber …

Die 26. Woche (25+0 bis 25+6)

Diese Woche war im Vergleich zur letzten Woche schön, eigentlich würde es bärenstark besser treffen: Bärta, Bärnhard, Bärbel und Bärtram sind bei uns eingezogen. Aber dazu später mehr. Gehen wir lieber chronologisch vor… Die Woche startete mit dem obligatorischen Gynäkologen-Besuch, diesmal zusätzlich mit dem Screening-Test auf Gestationsdiabetes. Die beiden dicken Papaya-Babys wachsen weiterhin fleißig, alles sieht gut aus. Riesen Stein ist gekullert. Ich rechne ja nun bei jedem Messen mit einer Muttermundverkürzung und Bettruhe so wie das immer drückt. Aber ich darf weiter rumwuseln. Vom Zuckerzeug war ich jetzt nicht gerade angetan. Da ich den Test aber nur in groß (mehrere Blutabnahmen, u.a. nüchtern) kannte, wurde ich dann positiv überrascht schon nach einer Stunde und einem Stich fertig zu sein. Als PCO-Kandidatin macht man sich natürlich schon Gedanken um das Ergebnis. Aber der Wert war top. Das lange Wochenende verbrachten wir buntgemixt mit Partys, schönen Unternehmungen, Entspannung in der Natur und weiteren Vorbereitungen. Nach letzter Woche war es mir ein großes Anliegen zwei Schnuffeltücher zu kaufen, die schon mal unseren Geruch annehmen. Denn sollten die …

Ernährung in der Schwangerschaft Teil V: Nahrungsergänzungsmittel

Wenn der Körper plötzlich ein, zwei oder gar drei Lebewesen extra zu versorgen hat, benötigt er logischerweise die ein oder andere Portion mehr an Nähr- und Brennstoffen.  Je nach dem, in welcher Phase die Entwicklung gerade ist, unterscheidet sich der Bedarf. Da relativ viele wichtige Schritte schon ganz früh stattfinden, bietet es sich schon an, das Angebot bei Kinderwunsch hochzufahren. Gerade auch wenn medizinisch nachgeholfen wird sollten natürlich die Voraussetzungen auf diesem Sektor optimal sein. Oft wird suggeriert, dass eine werdende Mama Nahrungsergänzungsmittel einnehmen sollte. Es gibt da diverse Kombipräparate, Säfte und Tees, teilweise für auf die unterschiedlichen Schwangerschaftsabschnitte abgestimmt, oder Einzelprodukte. Es gibt teure Markenprodukte in der Apotheke oder günstigere Alternativem in der Drogerie. Schleichwerbung möchte ich für keines der Produkte machen, deshalb verzichte ich bewusst auf eine konkrete Produktvorstellung. Allerdings sollen meine Erfahrungen auch keine Anti-Werbung sein. Ob und welches Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wird, kann jeder für sich selbst entscheiden, wenn das mit dem behandelnden Arzt abgestimmt ist. Aber ein bisschen Information sollte nicht Schaden… 😉  Wie ich schon mehrmals angedeutet habe, bin ich …

Die 25. Woche (24+0 bis 24+6)

Die Woche fing ehrlich gesagt nicht ganz so schön an. Ich hatte aus überflüssigen Gründen einen doofen Streit mit meinem Co-schwangeren Mann. Da ich so nicht einschlafen konnte zog ich irgendwann sogar von meinem Bett auf die Couch um und streifte noch ein bisschen durchs www. Das mach ich sonst nie. Dabei erfuhr ich dann von einer richtig traurigen Geschichte. Eine ebenfalls nach Kinderwunschbehandlung Pärchen-Zwillingsschwangere, die mir bloß eine Woche voraus war, erlebte völlig unerwartet eine richtige Tragödie. Am nächsten Morgen sollte sich herausstellen, dass ihrer Tochter nicht geholfen werden konnte. Wenn ich es richtig gedeutet habe, ist ihr Sohn nun ein Extrem-Frühchen auf Intensivstation. Ohne dass ich diese Familie persönlich noch virtuell richtig kenne, berührte mich diese Geschichte unglaublich. Schließlich könnte es auch unsere sein! Manchmal ist die Natur so grausam und das Schicksal so fies. Da fehlen mir die richtigen Worte… Aber es zeigte mir wirklich deutlich, dass Streitigkeiten unseren beiden Wundern nicht fair gegenüber sind. Dass wir alles, was in unserer Macht steht (es ist ja nicht viel!), tun sollten, dass es …

Vorfreude: Fotos und Erinnerungen

Ich habe heute mal ein paar Inspirationen zur Organisation von Fotos und Erinnerungen zusammengetragen. Ich finde das ist in der heutigen Zeit ein sehr wichtiges Thema, für das man sich ruhig mal einen Moment Zeit nehmen kann, solange sie noch da ist. Denn wenn ich mir so unsere gigantische Urlaubsfoto-Ausbeute und die ständig vollen Handyspeicher ohne dass kleine schnellwachsende Wesen in unserem Haushalt leben angucke, vermute ich, dass wir demnächst sehr, sehr viele Bilder machen werden und dass ein Konzept dazu nicht schaden kann. Irgendwie wäre es doch schade, wenn alle Erinnerungen anschließend auf Festplatten versumpfen oder gar verloren gehen. Und in unserem Fall entstehen die Bilder ja sogar in zweifacher Ausführung. Da ist es besonders wichtig den Überblick nicht zu verlieren. Denn viel Zeit zum Sortieren und Organisieren wird ja auch nicht bleiben. Deshalb lautet mein erster Vorsatz, Momente bewusst einzufangen und nicht 100 Fotos von einer Begebenheit zu schießen und abzuspeichern. Wahrscheinlich wird mich jetzt jeder, der schon Mutter oder Vater ist, auslachen. Aber versuchen kann ich es ja. 😉   Außerdem habe …