Familie, Tagebuch
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Die 12. Woche (11+0 bis 11+6)

 

 

Die zwölfte Woche ist geschafft! Ich finde es nach wie vor surreal, dass es von mir Beiträge über Schwangerschaftswehwehchen gibt. Die kommen doch eigentlich immer von den anderen. Aber so langsam kommt in meinem kleinen Hirn an, dass zunächst einmal die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt nur noch sehr gering und die zweier Babys im Sommer relativ groß ist. Zwar kann natürlich noch alles passieren, was die Natur so in ihrem Programm hat, aber die Statistik findet den allerschlimmsten Ausgang nicht mehr wahrscheinlich. Das ist verrückt. Sollten meine Arbeitstage wirklich gezählt sein? Sollte ich wirklich bald Umstandsmode tragen und eine Kinderausstattung organisieren müssen/ dürfen?
diese Winzlingsfeigenhälften sind wohl rein symbolisch, in Realität müssten hier zwei dicke Feigen liegen – momentan aber leider wohl nicht die beste Erntezeit 😉
Weiterhin gibt es über keine nennenswerten Komplikationen zu berichten. An Energie und Nährstoffen sollte es den beiden wirklich nicht mangeln. Ich darf mir schon viele Sprüche von meinem Mann anhören. Aber irgendwie muss man diese Fressattacken auch mit Humor nehmen, da hat er schon recht. Die Waage sollte allerdings besser mal ausquartiert werden.
Am Wochenende haben wir alle Überraschungen und Geschenke für die Familie fertig gestellt. Es ist nämlich so, dass wir die Nachricht mit einem Geburtstagsgeschenk kombinieren wollen – einfach weil es sich vom Timing so angeboten hat. Das bedeutet nun aber auch, dass wir noch ein paar Tage länger warten müssen, als eigentlich geplant.
Ich denke mal, dass dann, wenn unser kleines Geheimnis demnächst gelüftet ist, alles noch einmal viel realer wird.
Ich merke, dass mich mein Arbeitsalltag weiterhin sehr schafft. Abends bin ich so kaputt, energielos und vor allem motzig. Ich brauche mehr Ruhe und sollte da auch relativ zügig für sorgen. Ich habe irgendwo eine Theorie aufgeschnappt, dass quasi das Grundgerüst für Entwicklungsrückstände und damit verbundener Frühgeburtlichkeit bei Zwillingen schon ziemlich früh in der Schwangerschaft geschaffen wird. Deshalb habe ich auch mit schlechtem Gewissen zu kämpfen. Auf der einen Seite gegenüber meiner beruflichen Rolle – auf der anderen Seite gegenüber meiner Rolle als optimale Legehenne.
Vermisse ich etwas? weiterhin Sport & Energie
Heisshunger? alles außer Grünzeug, mitterweile wieder verstärkt auf Süßkram wie Mausespeck (wurde nicht erfüllt!) und Berliner
Übelkeit? weiterhin wenn ich mehr als zwei, maximal drei Stunden nichts esse
Wehwechen? hat sich nichts geändert, vor allem das Geschafftsein bei/nach der Arbeit zehrt etwas an mir
 Stimmung?  positiv aber ein paar Ängste kommen immer mal wieder hoch, nun steht das erste Screening auf Fehlbildungen an
 Highlight der Woche? zum ersten Mal etwas für die Babys besorgt, wir haben angefangen uns über potentielle Namen zu unterhalten
Worauf freue ich mich? auf langes, ausgiebiges Baby-TV
Anschaffungen? eine Spieluhr

 

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