Familie, Tagebuch
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Die 14. Woche (13+0 bis 13+6)

 

 

Der Anfang der Woche war für mich ein ganz langsam tickender Countdown bis zum lang ersehnten Urlaub. Die Arbeit wollte mir noch mal so richtig zeigen, was sie alles zu bieten hat: Eine stinkende Staubwand, trotzdem jede Menge Staub und Baulärm direkt neben meinem Computer, nicht nur in der Etage über mir. Total verrückte, unorganisierte Tage mit viel zu viel zu tun. Und am allerschlimmsten: Die retrospektive Erkenntnis, dass ich mit einem Patienten engeren Kontakt hatte, der mit einem Virus infiziert ist, das zu Fehlbildungen bei Ungeborenen führen kann.
Da hatte ich natürlich wieder ordentlich Kopfkino und es hagelte Selbstvorwürfe. Auf das Thema werde ich allerdings nochmal konkreter in einem extra, rein informativen Post eingehen, damit vielleicht noch jemand aus meiner Naivität lernen kann.
Irgendwie war ich so lange so intensiv damit beschäftigt schwanger zu werden, dass ich mich um die vorbereitenden Maßnahmen – hier eine Virus-Titer-Bestimmung im Blut die Auskunft über die Immunität gibt , für den Fall der Fälle, nicht gekümmert habe. Nun gut, jetzt kann man nichts mehr ändern und es heißt abwarten.
Ansonsten werde ich immer runder, schwerer und die Übelkeit wird schwächer. Die Erkenntnis, dass wirklich gar keine ausgehtaugliche Hose außer der Umstandshose passt, traf mich etwas hart, als selbige gerade auf dem Wäscheständer trocknete. Aber zum Glück gibt es ja Haargummis.
zwei Daumen-nuckelnde Kiwis und alles weitere ist nur Perspektive…bestimmt!
An meinem letzten Arbeitstag haben meine Kollegin und ich uns (natürlich nach Feierabend ;-)) noch mal eine ausgiebige Runde Baby-TV gegönnt. Tja, ich bin ja keine Expertin und war natürlich vorbeeinflusst, aber ich meine, der Pränatalmediziner würde mit seiner Geschlechtsprognose in beiden Fällen richtig liegen!
Das ganze wollten wir aber lieber noch einmal von meinem Gynäkolgen, der unvoreingenommen an die Untersuchung heran gehen kann, bestätigt wissen, bevor wir es dann der Welt verkünden.

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