Babys & Kinder, Gesundheit
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Das Immunsystem von Kindern stärken

Das Leben mit Kindern im Herbst und Winter könnten so schön sein. Wären da nicht diese blöden Infekte, die den Alltag lahm legen und einen Schatten über die eigentlich schöne zweite Jahreshälfte legen. Ständig läuft die Nase, es wird gehustet und gefiebert. Oft kündigt sich schon die nächste Erkältung an, da wurden Taschentuch-Box und Hustensaft noch nicht mal wieder verräumt. Gar nicht selten erschweren weitere Begleiterscheinungen wie Ohrentzündungen, Halsschmerzen oder Hautausschläge die Genesung und strapazieren die Nerven der ganzen Familie. Und wenn doch einmal kurz Schnief-Pause ist, wird der Jackpot geknackt: Magen-Darm.
Je größer die Familie, desto öfter wird Viren-Pingpong gespielt und sich wieder gegenseitig angesteckt. Und dann ist da noch das verheerende erste Kita-Jahr, bei dem das junge Immunsystem plötzlich einer riesigen Belastungsprobe ausgesetzt ist und komplett randaliert.
Kann man den kindlichen Körper sinnvoll und natürlich stärken?

Kinder Infekte vorbeugen mit Ernaehrung

12 Infekte im Jahr sind normal

In der Uni habe ich mit Staunen gelernt: Zwölf Atemwegsinfekte im Jahr sind bei Kindern bis zum Grundschulalter vollkommen normal und NICHT ungewöhnlich. Da diese vermehrt in den nass-kalten Monaten (Oktober bis März) vorkommen und es schon alleine mehr als 100 Typen des „Schnupfenvirus“ gibt, kann man sich ausrechnen, dass die gesunden Phasen in Herbst und Winter ziemlich kurz sind. Oft nur ein paar Tage.
Damals war ich noch kinderlos und hatte keine Vorstellung, was ein erkältetest Kind – und vor allem zwei erkältete Kleinkinder, ein schnupfendes Baby und zusätzlich kränkelnde Eltern -eigentlich für den Alltag bedeuten.

Erkältungsinfekten natürlich vorbeugen?

Viele Eltern fragen sich, was sie tun können, um der ganzen Familie dieses ständige Leid zu ersparen: Taschentuchberge, miese Laune, schlaflose Nächte, Entwicklungsrückschritte, Gewichtsabnahme, Krankentage auf der Arbeit, allseits strapazierte Nerven…
Eine gute, allgemein gültige Antwort habe ich nicht. Und schon gar kein nebenwirkungsfreies Zaubermedikament. Allerdings möchte ich euch ein paar Ideen aufzeigen, mit denen ihr die Abwehrkräfte von klein auf unterstützen könnt. Natürlich. Von der Theorie her kann ein starkes Immunsystem Infekte besser bekämpfen. Es kann zwar nicht immer den Ausbruch verhindern, aber es kann zumindest den Krankheitsverlauf abmildern und verkürzen.

Spielen im Schmutz haelt gesund

Kleinkinder sind und bleiben Viren-Schleudern

Das Problem: Babys und Kleinkinder machen es den typischen Erregern (Viren, Bakterien und manchmal sogar Pilze), die über eine Tröpfchen-Infektion übertragen werden, durch ihr Verhalten sehr einfach: es wird sich alles in den Mund gesteckt, angespeichelt, ausgetauscht, genießt und gehustet wie man lustig sind, der Schnodder einfach munter in der Gegend verteilt anstatt sich die Nase zu putzen und dann auch noch vor Müdigkeit die Augen gerieben.
Anatomisch ist der Weg von den Ohren zum Hals (Tuba Auditiva) enger, sodass sich dort schnell Sekret anstaut und die Entzündung gut ausbreiten kann.
Hinzu kommt, dass kleine Kinder viel engeren und unbefangeneren Körperkontakt haben, als die meisten Erwachsenen und in der Kita natürlich auch alle auf einem Haufen hocken. Da haben es Schnupfenviren einfach sehr, sehr leicht.
Da das Immunsystem erst mit der Zeit lernt und Abwehrstoffe aufbaut, müssen viele Kinder einfach viel unbekanntes zumindest einmal durchmachen, bevor sie etwas resistenter werden.
Wie kann man aber den Körper bei der Immunabwehr unterstützen und stärken?

Hygiene

Meiner Meinung ist es wichtig, das richtige Mittelmaß zwischen zu viel und zu wenig Körperhygiene zu finden. An der altbekannten Theorie, dass „im Dreck spielen“ gesund hält, mag medizinisch gesehen etwas dran sein, gerade was die Bildung von Allergien bei Atopikern angeht. Eine milde Konfrontation mit der Umwelt ist empfehlenswert, um das Immunsystem anzukurbeln. Übertriebene Desinfektion wirkt sich kontraproduktiv aus.
Wer früh Kontakt mit Schmutz und Bazillen hat, lernt auch, sie abzuwehren bzw. sie zu tolerieren, was Allergien verhindert.
Allerdings ist das gründliche Händewaschen nach Kontakt mit vielen, potentiell erkrankten Menschen absolut sinnvoll.
Sobald Verständnis dafür da ist, würde ich versuchen beizubringen, in die Ellenbeuge zu niesen und zu husten. So werden die Mitmenschen am besten geschützt. „Hand vor den Mund“ mach ich zugegebenermaßen auch aus Reflex, ist aber hygienisch vollkommen blöd.

Kindergarten Erkaeltungsviren vorbeugen mit Vitamin C

Gesunde Ernährung

Auch für ein intaktes, starkes Immunsystem greift mal wieder mein Lieblingsthema: die Ernährung. Eine vollwertige, vielseitige, ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für eine gute Abwehrfunktion des Körpers. Mangelerscheinungen durch einseitiges, ungesundes Essen sorgen dafür, dass das Immunsystem nicht vernünftig arbeiten kann.
Vitamin C und E fangen schädigende Radikale, Vitamin A ist am Aufbau der Schleimhaut beteiligt (Barriere für die Schnupfenviren). Den Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin D und den Mineralstoffen Zink und Eisen werden auch immunmodulierende Eigenschaften nachgesagt. Das Thema ist sehr komplex und eigentlich kann man auf die Schnelle nur mitnehmen: von allem genug begünstigt die körpereigenen Abwehrkräfte.
Gute Quellen sind frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte. Wenn „Grünzeugs“ vom Kind verweigert wird, kann ein frischer Smoothie eine gute Alternative darstellen.
Nur wenn es gar nicht anders geht, würde ich bei ansonsten gesunden Kindern in den kalten Monaten auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.
Viel Trinken, am besten Wasser, ist außerdem essentiell. So können die Stoffe optimal im Blut transportiert und ausgeschieden werden. Und vor allem bleiben bei gutem Flüssigkeitshaushalt die Schleimhäute schön feucht und verhindern das Eindringen von Erkältungsviren und -Bakterien. Bei Fieber steigt der Flüssigkeitsbedarf.

Ungesunde Essgewohnheiten, eine Ballaststoff-arme, Zucker-reiche und einseitig fettige Ernährung schwächen das Immunsystem.
Kinder, die durch die Eltern Zigarettenrauch passiv konsumieren, sind nachweislich öfter erkältet und neigen sogar zu chronischen Atemwegserkrankungen.

Muttermilch

Für Babys ist die Muttermilch die beste Quelle zur Stärkung der Immunabwehr, gerade wenn größere Geschwister im Haushalt leben.
Bei einer Vielzahl von ansteckenden Krankheiten greift nach der Geburt sowieso erst einmal der Nestschutz. Wenn die Mutter entsprechende Antikörper im Blut hat, weil sie geimpft ist oder die Erkrankung schon mal durchgemacht hat, werden diese über die Plazenta übertragen und reichen für die ersten Lebensmonate aus. Deshalb muss auch nicht unmittelbar nach der Geburt  die Grundimmunisierung durchgeführt werden.
Ziemlich genial ist, dass auch bei akuten Infekten der Haushaltsmitglieder die spezifischen Antikörper von der Mutter über die Muttermilch weitergegeben werden können. Deshalb ist Stillen die beste Krankheitsprophylaxe überhaupt in den ersten Lebensmonaten.
Der Theorie nach teilen spezielle Zytokine (Botenstoffe) im Speichel des Babys dem mütterlichen Immunsystem mit, welche Antikörper gerade besonders benötigt werden. Deshalb ist hier ausnahmsweise das Stillen dem Füttern von abgepumpter Muttermilch mit der Flasche überlegen.
Für die stillende Mama ist die Schnupfenzeit von daher auch eine richtige Herausforderung, da der Körper auf Hochtouren arbeitet, um gleich zwei Personen zu schützen.

ausreichend Schlaf & wenig Stress

Die Redensart „schlaf dich gesund“, kennen wir alle. Sie ist so wahr! Im Schlaf kann sich der Körper am besten regenerieren, das Immunsystem optimal arbeiten und neue Abwehrzellen bauen. Das Schlafbedüfnis eines jeden Kindes ist sehr individuell und richtet sich grob nach dem Alter. Eine ungefähre Orientierung gibt die BZgA.
Ein regelmäßiger Mittagsschlaf trägt bei Kleinkindern zu Konzentration und Leistungsfähigkeit des ganzen Körpers bei.
Stress verhindert hormonell (dank Cortisol) einen akuten Krankheitsausbruch, wirkt sich aber langfristig negativ auf das Immunsystem aus. Wir kennen es ja von uns selbst. Für das verflixte erste Kita-Jahr könnte dies unter Umständen auch eine zusätzliche Rolle spielen. Somit sollte auf die anderen Punkte wie Ernährung, Bewegung, Schlaf… besonders viel Wert gelegt werden.

Spielen in der Kaelte staerkt Abwehr

Frischluft & Bewegung

Auch eine alte Weisheit, deren Berechtigung noch nicht widerlegt wurde: Draußenzeit, auch bei nasskaltem Wetter mit entsprechender Kleidung, härtet eher ab als dass sie schadet. Auch wer schon krank ist, darf frische Luft tanken, dabei aber bitte nicht überanstrengen oder schwitzen. Um das Frieren nach dem Schwitzen zu vermeiden, empfehle ich für den Winter nach dem Zwiebel-Prinzip zu kleiden.
Kinder, die häufig erkältet sind, sollten nicht ohne Mütze raus – auch im Frühling und Herbst – da über den Kopf sehr viel Wärme abgegeben wird. Ein kalter Kopf schwächt die Abwehr im entscheidenden Moment und ermöglicht den Bazillen ein leichteres Eindringen.
Ansich stärkt regelmäßige Bewegung den Körper und damit auch das Immunsystem.
Der Hautkontakt mit Sonnenlicht kurbelt die körpereigene Vitamin-D-Produktion an. Vitamin D ist nicht nur die Knochen und das Wachstum förderlich, sondern auch für das Immunsystem gut.

Naturheilkundliche Ansätze

Nach der Lehre von Kneipp können auch Kinder spezielle Anwendungen, denen abwehrstärkende Eigenschaften nachgesagt werden, wie Wassertreten und Wechselbäder, z.B. ein Fußbad mitmachen. Einige Thermen haben regelmäßig Kindersauna auf dem Programm, die dem Prinzip nahe kommt.

Nahrungsergänzungsmittel

Es gibt einige freiverkäufliche, pharmazeutische Produkte und Lebensmittel, die geschwächten, kindlichen Immunsystemen helfen sollen.
Ich habe persönlich bislang bei meinen Kindern KEINE Erfahrungen mit solchen Mitteln gemacht. Ich kenne aber einige Mütter, die auf das eine oder andere Produkt schwören. Und ich kenne Mütter, die aus Verzweiflung – nicht aus Überzeugung –  nach dem trillionsten Schnupfen etwas ausprobiert haben, und keinen Effekt feststellen konnten.
Ich würde prinzipiell dazu raten, den Lebensstiel der Familie mit den Vorschlägen von oben etwas zu optimieren. Es kann aber natürlich sein, dass die Lebensumstände gerade einen Versuch mit einem Nahrungsergänzungsmittel nahelegen.
Ein bisschen beeinflusst die Psyche nämlich auch das Abwehrsystem. Und da könnte dann ja sogar Placebo eine Lösung sein…
Und falls wirklich ein Mangel vorliegt, beispielsweise bei Kindern, die sehr wählerische und schlechte Esser sind, kann der bedachte Einsatz eventuell Sinn machen.
Prinzipiell halte ich aber nichts von Nahrungsergänzung bei Kindern und plädiere immer für eine ausgewogene, vollwertige Ernährung.
Trotzdem führe ich sie hier der Vollständigkeit halber an. Ich würde mich freuen, wenn ihr davon etwas ausprobiert habt und die anderen Leser an euren Erfahrungen teilhaben lasst!

Das Immunsystem von Kindern staerken

Vitamin-Präparate für Kinder

Von der Marke Orthomol gibt es ein paar Nahrungsergänzungsmittel, die für Kinder ab 4 Jahren zugelassenen sind. Hauptsächlich enthalten sie synthetisches Vitamin C, Vitamin D und Mineralstoffe wie Zink und Selen. Es gibt auch noch eine Variante mit essentiellen Fettsäuren und anderen Vitaminen. Bei den Produkten handelt es sich um fruchtige Kaudragees oder Granulate, die in Wasser gelöst werden. Von den Eigenmarken der Drogerien gibt es vergleichbare Mittel.
Sie sollen sowohl das Immunsystem stärken als auch den normalen Wachstumsprozess fördern.

Ich substituiere bei meinen Kindern – nicht nur im ersten Lebensjahr – in den dunkleren Monaten Vitamin D. Bei Hautkontakt mit UV-Licht bildet es der Körper selbst. Im Artikel „Hausapotheke fürs Baby: Prophylaxe“ findet ihr mehr Hintergründe dazu.

Kindermilch

Kindermilch ist bei diversen Herstellern von Säuglingsnahrung im Programm. Sie bewerben sie als besonders Abwehrkräfte-stärkend. Es ist quasi Kuh-Milchpulver für Kleinkinder ab dem ersten Geburtstag mit höher als in der Pre-Nahrung dosierten synthetischen Vitaminen, Mineralstoffen und Fetten. Also ist sie nichts anderes als ein pulverisiertes, in Milchzucker vermengtes Nahrungsergänzungsmittel und sollte nicht unbedacht die täglichen Getränke ersetzen, sondern wenn sehr gezielt angeboten werden.

Manuka Honig

Auf dieses Produkt schwören einige mir bekannte Mütter. Ich habe aber auch schon von der Wirkungslosigkeit berichtet bekommen.
In Neuseeland wurde der Honig, der aus Nektar der Südseemyrthe stammt, schon von den Ureinwohnern zu medizinsichen Zwecken genutzt. Er soll besonders antibakteriell wirken.
Es gibt Hersteller, die eine Version für Kinder ab 2 Jahren anbieten oder eine spezielle Dosis vorschlagen.
Der Honig soll nicht nur positiv auf das Immunsystem wirken, sondern auch diverse Krankheiten heilen.
Es gibt übrigens diverse Studien1, die herausgestellt haben, dass das tägliche Essen von normalem Honig die Dauer eines Hustens verkürzt. Also ran an die Löffel! Bei Temperaturen über 70 Grad geht allerdings die Wirkung verloren. Also nützt es nichts, Tee mit Honig zu süßen.
Für Babys ist Honig – egal welcher – absolut tabu, da er schädliche Toxine eines Bakteriums (Clostridium botulinum) enthalen kann.

Grenzen, Schicksal & Genetik

So einfach und banal die Maßnahmen zur Stärkung des Immunsystems auch klingen mögen, so schnell stoßen sie auch an ihre Grenzen. Sonst wäre ja niemand mehr krank.
Alle Faktoren spielen zusammen. Wenn einer meiner aufgezählten Punkte  aus dem Gleichgewicht gerät, kann es hilfreich sein, etwas anderes ernster zu nehmen, um gegenzusteuern. Es kann aber auch trotzdem schief gehen!
Ein paar Aspekte können nämlich von außen gar nicht beeinflusst werden:
Eine Sache wäre die Genetik. Natürlich spielen die vererbten Grundvoraussetzungen auch eine wichtige Rolle. Beispielsweise werden Jungen häufiger und schwerer krank als Mädchen. Möp. Die Witze über den Männerschnupfen haben ihre Gründe.
Und auch die Leistung der Immunzellen ist teilweise genetisch determiniert. Manchmal arbeitet „die Körperpolizei“ einfach unzuverlässiger, ohne dass eine bislang bekannte Erkrankung vorliegt. Das sieht man beispielsweise daran, dass alle Individuen ganz anders fiebern.
Auch die Anatomie spielt eine Rolle. Je nach Aufbau der Ohrtrompete (Tuba Auditiva) oder der Atemwege kann man leichter oder schwerer an einem Atemwegsinfekt erkranken.

Es gibt auch die Theorie, dass unsere Darmflora die Abwehrfunktion bedeutsam mitsteuert. Bei Kindern, die durch einen Kaiserschnitt auf die Welt gekommen sind oder häufig Antibiotika einnehmen müssen, kann eine Darm-Sanierung Sinn machen, um das Immunsystem zu stärken. Im Artikel „Verdauung im ersten Lebensjahr“ erkläre ich, wie das geht.

Frühgeborene haben es besonders schwer, da sich das Immunsystem ganz am Ende der Schwangerschaft noch ordentlich weiterentwickelt. Deshalb – und weil sie nun auch mal sehr zart sind – ist es wichtig, Frühchen in den ersten Lebenswochen von den typischen Kinderbazillen so gut es geht fernzuhalten.

Infekte weiter abklären?

Wann sind die zahlreichen Infekte doch bedenklich und sollten weiter abgeklärt werden?
Grob gesagt sollten Eltern und Kinderarzt hellhörig werden, wenn es immer zu Komplikationen bei eigentlich harmlosen Erkältungen kommt: hierzu zählen schwere, langwierige Bronchitiden, Lungenentzündungen oder eitrige Mittelohrentzündungen. Dann muss eventuell etwas unternommen werden. Antibiotika sollten nicht mehrmals jährlich die Lösung darstellen.
Die Stärke des Fiebers hat wie oben schon beschrieben keine Auswirkung auf die Infektschwere und ist individuell.


Was sind denn eure Zaubermittel, um das Immunsystem anzukurbeln? Was die schlimmsten Feinde? Wer hat schon mal im ersten Kita-Jahr die Schnupfentage mitgezählt? Berichtet doch mal…

Milch & Mehr Mamablog Signatur

1 Zum Beispiel diese Studie aus Israel (Pedriatics 2012)

Infekte vorbeugen Immunsystem staerken bei Kindern

2 Kommentare

  1. Maja sagt

    Ein spannender Beitrag, wir rangieren unter „Hilft alles nix“. Trotzdem danke für die Anregungen. Wir waren letztes Jahr von Anfang Januar bis Ende März nahezu durchgehend krank und etwa zweimal monatlich beim Kinderarzt – leider auch recht oft mit Antibiotika-Gabe. Meine Nerven waren, trotz Elternzeit und kein Stress mit dem Arbeitgeber, sehr angeschlagen. Zumal auch meiner Meinung nach viele Eltern aufgrund eines solchen Stresses ihre Kinder zu früh in den Kindergarten geben – und wir haben uns dann die nächste Runde eingefangen. Teilweise waren wir im Monat nur 10 Tage im Kindergarten, Krank oder keine Lust auf weitere Ansteckung!

    Ein wichtigen Hinweis finde ich noch, wenn das Fieber sehr schnell sehr hoch steigt, würde ich tendenziell einen Streptokokkentest machen lassen (Scharlach & Co). Wir haben das mal 4 Tage als Fieber ist gut und „normale Erkältung“ abgetan und ich stand irgendwann natürlich nachts vor dem Problem, dass das Fieber deutlich über 40° stieg und nicht mehr zu senken war mit. Daher fahre ich jetzt bei schnellem Anstieg innerhalb von 2-3 Stunden von Normal auf über 39,5 oder mehr zum Kinderarzt.

    • Nora | milchundmehr.de sagt

      Liebe Maja,
      Mit Streptokokken ist wirklich nicht zu spaßen. Die können fiese Komplikationen machen!
      Und den Rollenkonflikt, den man als arbeitende Eltern von kranken Kindern hat, stelle ich mir wirklich zu dem ganzen Stress, den man dann sowieso schon hat, richtig ätzend vor… schwierig! Aber so ist natürlich Viren-Pingpong vorprogrammiert.
      Ich drücke fest die Daumen, dass es in den nächsten Wochen besser läuft, als im letzten Jahr.
      Alles Gute!

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