Alle Artikel in: Ernährung in der Schwangerschaft

Ernährung in der Schwangerschaft Teil V: Nahrungsergänzungsmittel

Wenn der Körper plötzlich ein, zwei oder gar drei Lebewesen extra zu versorgen hat, benötigt er logischerweise die ein oder andere Portion mehr an Nähr- und Brennstoffen.  Je nach dem, in welcher Phase die Entwicklung gerade ist, unterscheidet sich der Bedarf. Da relativ viele wichtige Schritte schon ganz früh stattfinden, bietet es sich schon an, das Angebot bei Kinderwunsch hochzufahren. Gerade auch wenn medizinisch nachgeholfen wird sollten natürlich die Voraussetzungen auf diesem Sektor optimal sein. Oft wird suggeriert, dass eine werdende Mama Nahrungsergänzungsmittel einnehmen sollte. Es gibt da diverse Kombipräparate, Säfte und Tees, teilweise für auf die unterschiedlichen Schwangerschaftsabschnitte abgestimmt, oder Einzelprodukte. Es gibt teure Markenprodukte in der Apotheke oder günstigere Alternativem in der Drogerie. Schleichwerbung möchte ich für keines der Produkte machen, deshalb verzichte ich bewusst auf eine konkrete Produktvorstellung. Allerdings sollen meine Erfahrungen auch keine Anti-Werbung sein. Ob und welches Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wird, kann jeder für sich selbst entscheiden, wenn das mit dem behandelnden Arzt abgestimmt ist. Aber ein bisschen Information sollte nicht Schaden… 😉  Wie ich schon mehrmals angedeutet habe, bin ich …

Ernährung in der Schwangerschaft Teil III: die „Do’s“

Nachdem ich ja schon lange Romane (Teil I, Teil II) über die „Don’ts“ auf dem Teller einer Schwangeren geschrieben habe, wird es nun Zeit für die essentiellen Dinge, nämlich was man in dieser Zeit nun tatsächlich meiner Meinung nach zu sich nehmen sollte. Wie ich ja auch schon hier schrieb, bin ich kein großer Fan von vielen Nahrungsergänzungsmitteln und vertrete die Einstellung, dass man mit einer ausgewogenen vollwertigen Ernährungen alle nötigen Nährstoffe, die Mutter und Kind(er) benötigen bereitstellen kann. Da gibt es auch ein paar Ausnahmen (vor allem Folsäure!), deshalb wird es auch noch irgendwann einen Teil IV zu Supplementen in der Schwangerschaft geben. Natürlich ist die Ernährung in der Schwangerschaft mal wieder ein Thema, zu dem es viele Informationen aber kein Patentrezept gibt. Dass man nicht für „Zwei“ oder in meinem Fall „Drei“ essen sollte, wie es immer so schön hieß, ist mittlerweile bei den meisten angekommen. Von größeren Diätumstellungen wird abgeraten. Dennoch gibt es meiner Meinung nach ein paar allgemeine einfache Tricks, um für eine vernünftiges Nährstoff- und Kalorienangebot zu sorgen und um …

Ernährung in der Schwangerschaft Teil II: Die „Don‘ts“

Wie angekündigt, geht es heute weiter mit den „Tabu-Lebensmitteln“ einer Schwangeren, insbesondere um die Problematik diverser Keime in rohen Nahrungsbestandteilen. Zu Teil I über meine generelle Einstellung dazu, Koffein und Süßkram könnt ihr hier gelangen. Rohmilch-Produkte (aus nicht-pasteurisierter/ sterilisierte Milch) das Problem: Listerien Eine Listeriose führt bei immun-gesunden Menschen allenfalls zu grippeartigen Beschwerden, intrauterin angesteckt kann es allerdings zur Früh- oder Todgeburt kommen sowie zu diversen Organschäden. Listerien sterben beim Erhitzen glücklicherweise ab. Sie siedeln sich vor allem wohl in der Käserinde an. Deshalb sollte diese nun besser entfernt werden. Pasteurisierter Käse ist nun in der Zubereitung erhitzt worden und deshalb weitestgehend keimfrei. Aber Vorsicht bei Weichkäse wie Camembert, Brie ect.. Hier habe ich gelesen, dass er teilweise trotz Pasteurisierung weiterhin kontaminiert ist. Oft steht (in Deutschland zumindest) auf einer Käsepackung im Supermarkt die Zubereitungsweise drauf. Auf Französisch heißt das übrigens „au lait cru“. Es gibt diverse Käsesorten, die sowohl pasteurisiert und nicht-pasteurisiert hergestellt werden können. Deshalb sollen wir uns ja bei Fragen an den netten Käsehändler wenden – schlagen Google und Frauenärzte in Internetforen …

Ernährung in der Schwangerschaft Teil I: Die „Don‘ts“

Beim Frauenarzt, in allen Ratgebern, Magazinen oder auch durch den allwissenden Bekanntenkreis wird man ja ziemlich schnell mit Informationen zu diesem Thema überhäuft. Deshalb ist das ja hier jetzt eigentlich schon ein bisschen langweilig, gebe ich zu. Was mir aber immer etwas zu kurz kommt ist einmal die Frage, warum man jetzt was ganz genau nicht essen soll. Schließlich sollte sich jeder selbst ein Bild machen können, ob der Verzicht für einen selbst angemessen ist. Und ich fühlte mich nicht genau informiert genug über Details: Wo ist jetzt überhaupt alles rohes Ei drin? Wann gelten Fisch und Fleisch als genug gar? Welche Käsesorten sind zum Teufel aus Rohmilch hergestellt? Gerade in unserem Urlaub bin ich oft im Restaurant an meine Rohmilch-Grenzen gestoßen. Google wusste dazu auf die Schnelle auch nur, dass man das mit seinem Käsehändler abklären sollte. Na klasse, da würde sich der spanische Kellner ja freuen, wenn ich bei der Bestellung nach dem Käsehändler verlange… Wer die Verbote ganz eng sieht, dem kann ich übrigens fürs auswärtige Essen eine vegane Speisekarte empfehlen. Hier …