Alle Artikel in: Schwangerschaft

Beckenendlage aeussere Wendung Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht: äußere Wendung bei Beckenendlage

Ich bin in den Genuss einer sehr unspektakulären Schwangerschaft gekommen. Die große Bandbreite an Begleiterscheinungen habe ich zwar alle mitgenommen, aber für den Frauenarzt war ich wohl eine ziemlich langweilige Patientin. Das ist nach einer komplikationsreicheren Zwillingsschwangerschaft wunderbar erleichternd und genau richtig so! Ich bin sehr dankbar. Ein paar Nerven hat mich allerdings in den letzten Wochen gekostet, dass das Baby dermaßen aktiv war und sich bis weit ins dritte Trimester ständig drehte. Platz genug war ja in der ehemaligen, vorgedehnten Zwillingshöhle. Als dann auch mein Gynäkologe langsam unruhig wurde, passierte einige Wochen gar nichts mehr. Das Baby saß im Becken. Der Kopf rumste ständig in meinem Magen. Juchu. Beckenendlage wurde im Mutterpass notiert. Eine ganze Zeit lang haderte ich mit meinen Optionen: auf die spontane Drehung im Verlauf spekulieren – Spontangeburt aus Beckenendlage – ein weiterer primärer Kaiserschnitt – oder aber den Versuch einer äußeren Wendung?! Ich habe mich nach reiflichem Überlegen für letzteres entschieden und es definitiv nicht bereut.

Kleinkinder auf neues Baby vorbereiten

Kleinkinder auf neues Geschwisterchen vorbereiten

Bald ist es bei uns soweit. Das trubelige Leben zu fünft steht bei uns in den Startlöchern. Zwei Kleinkinder und ein Neugeborenes. Eigentlich befinde ich mich in einer Endzeit-Schwanger-Nullbock-Phase und wollte mich schon aus der Blogosphäre zurückziehen und diesem Thema nur einen kurzen Insta-Eintrag widmen. Aber dann habe ich mich gerade doch spontan dazu entschlossen, noch ein paar Zeilen mehr loswerden zu wollen. Denn wie und vor allem wann ich Zweijährigen beibringe, dass in meinem Bauch ein Baby heranwächst, dass es irgendwann relativ plötzlich herauskommt und zu einer für uns alle einschneidenden Lebensveränderung führt, hat mich im Vorfeld wirklich beschäftigt und Erfahrungsberichte hätte ich sehr gerne selbst lesen. Das ist immer ein guter Grund für einen Artikel. 🙂 Alles in allem habe ich das Gefühl, dass wir die Vorbereitung aufs Baby nun ganz gut hinbekommen haben. Trotzdem merkt man aktuell, dass sich eine gewisse, unterschwellige Anspannung bei den Kindern breit macht. Aber das ist denke ich ganz normal und bleibt selten aus. Oder?

Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft vorbeugen

Schwangerschaft: Wassereinlagerungen & Ernährung

bezahlte Kooperation | Im Laufe der Schwangerschaft trifft es irgendwann einmal so gut wie jede Frau. Die eine mehr, die anderen weniger: Wassereinlagerungen. Gerade in den letzten Wochen bei den hochsommerlichen Temperaturen waren sie kaum vermeidbar und auch meine Füße passten kaum noch in die Schuhe. Im Folgenden möchte ich erklären, wie es zu den Wassereinlagerungen, den sogenannten Ödemen, kommt und vor allem ein paar Tipps und Tricks verraten, was man gegen sie tun kann. Komplett vermeiden lassen sich Wassereinlagerungen definitiv nicht. Dazu spielen zu viele Faktoren der Umwelt und auch der Veranlagung eine Rolle. Aber vor allem mit meinem liebsten Besserwisser-Thema, der Ernährung, lässt sich der schwangere Körper etwas beeinflussen und austricksen. Wie genau, das erfahrt ihr gleich. Und vielleicht ist genau die Idee dabei, die euch wieder in eure Lieblingsschuhe verhilft!

Buchvorstellung Willkommen Geschwisterchen zweite Schwangerschaft

Schwangerschaft 2.0 – Willkommen Geschwisterchen

Buchrezension | Während ich mich damals bei den Zwillingen wochenlang mit Babyequipment, Raumgestaltung und meinen eigenen Befindlichkeiten als Schwangere beschäftigte, passiert gerade einfach mal gar nichts. Also es passiert ziemlich viel, aber nichts, was großartig mit dem Baby zu tun hätte. Das Schicksal der Zweitgeborenen? Formal bei uns wohl eher das des Drittgeborenen. Wie ich schon letztens bei Instagram durchblicken ließ, nagt das schlechte Gewissen schon an mir. Sowohl für die Großen als auch für das Kleine nicht genug sein zu können. Ich weiß noch, dass ich vielen Mamas, die in den letzten Monaten ein zweites Kind bekommen haben, großzügig versichern konnte, dass sie zwei Kinder gleichzeitig gleichstark lieben werden. Nun stehe ich selbst mit Ungewissheit da: habe ich tatsächlich Platz für eine dritte, bedingungslose Liebe? Kann eine weitere Beziehung überhaupt so intensiv werden, wie sie zu meinen beiden großen Kindern, mit denen ich seit zwei Jahren tagtäglich fast non-stop zusammen bin, ist? Ich habe Bammel – das gebe ich jetzt mal offen zu. Auch wenn ich nach außen hin immer versuche die coole Supermutti zu sein, …

Mein Kampf gegen die Dehnungsstreifen

Man sollte ja gerade beim Thema Dehnungsstreifen den Tag nicht vor dem Abend loben. Eigentlich sollte dieser Bericht deshalb retrospektiv nach dem Wochenbett aus meiner Feder hüpfen und nicht irgendwann zu Beginn des dritten Trimenons. Allerdings bezweifle ich, dass ich dann noch Ruhe und Nerven für einen ausführlichen Post habe. Und vielleicht kann die eine oder andere ja schon was mit einer Zwischenbilanz anfangen. Später kann ich dann ja einfach ein kurzes Update ergänzen. Das übliche Geplänkel – dass Dehnungsstreifen während einer Schwangerschaft vollkommen normal und nicht zu vermeiden sind, weil Veranlagung, und dass man über diese Hautmale nicht traurig, sondern stolz auf sie sein sollte, spare ich mir an dieser Stelle. Natürlich würde ich, wenn ich die Entweder-Oder-Wahl hätte, mich für meine beiden Wunder und jede Menge Streifen statt gegen diese Schwangerschaft entscheiden. Aber, mir ist mein Körper schon wichtig und wenn ich es irgendwie beeinflussen kann, wie er nach der Schwangerschaft aussieht, dann investiere ich da gerne etwas Zeit, Kraft und ja… sogar Geld dafür. Das ist meine persönliche Meinung. Ich finde es …

3 kuriose Fakten über den schwangeren Körper

    Wie ihr ja mittlerweile wisst, habe ich relativ eifrig studiert. Und ein paar Ratgeber gelesen sowie diverse Mutti-Schwangerschaftsblogs verschlungen. Und seitdem die Big News raus ist, bekomme ich auch wirklich viele Geschichten von Jungmüttern erzählt, die ich teilweise gar nicht so detailliert wissen wollte… Ihr kennt das sicherlich. Allerdings bin ich ja über so ein paar Körperstreiche gestolpert – da wäre ich echt froh gewesen, ich wäre darauf vorbereitet gewesen. Vor allem, wenn es relativ harmlose medizinische Erklärungen gibt… Im folgenden geht es um Kurzatmigkeit, Schwangerschafts-Gingivitis und die Rektusdiastase. 1.    Luftnot ab Tag Eins Mir war ja durchaus bewusst, dass man als Schwangere irgendwann kurzatmig wird. Dicker Bauch drückt auf die Lunge, mehr Gewicht muss durch die Gegend getragen werden, weniger Training/ Sport schmälert die Kondition… konnte ich mir alles gut vorstellen. Aber dann waren da diese Mini-Reiskörner in meinem Bauch und ich musste schon den Fahrstuhl in den zweiten Stock nehmen, wenn ich anschließend nicht für die nächsten fünf Minuten außer Gefecht gesetzt sein wollte? Was war denn bitte da kaputt? Nichts! …

Schwangerschaftslektüre – ein Erfahrungsbericht

Gerade in den ersten Monaten der Schwangerschaft schien mir alles so surreal. Tausende Fragen geisterten in meinem Kopf herum und eigentlich wollte ich mich 24/7 mit dem Thema auseinander setzen und alles ganz genau wissen. Aber ein bisschen Abstand brauchte ich paradoxerweise auch. Ich hätte zum Beispiel auch kurz nach dem erreichten Meilensteil der berüchtigten zwölf Wochen noch kein Kinderzimmer einrichten können oder Tüten-weise Babyklamotten kaufen können. Somit war es für mich ein guter Einstieg mich mit etwas Lektüre einzudecken. Das ist meiner Meinung nach nicht unbedingt zwingend notwendig um gesunde Babys auszutragen und großzuziehen. Aber ich bin einfach der Typ, der sich gerne vorher theoretisch mit etwas auseinandersetzt und plant. Ganz anspruchslos war ich nicht an das, was ich lesen wollte: mein berufsbedingtes Vorwissen sollte berücksichtigt werden, allerdings sollte vor allem mein Mann, der rein gar kein Vorwissen besaß auch etwas von den Informationen haben. Sie sollten mehr praktisch und neutral als zu dogmatisch sein. Und sowohl Fachwissen bzw. medizinische Informationen vermitteln als auch unterhalten. Es gibt sicher unzählige gute Bücher und wahrscheinlich auch …

Arbeiten in der Schwangerschaft (Teil II)

In Teil I  ging es ja hauptsächlich um die trockenen Hintergründe. Nun werde ich noch Auszüge aus meiner persönliche Geschichte zum Thema Arbeiten in der Schwangerschaft auspacken. Wie auch schon während einer möglichen Kinderwunschbehandlung sollte jede Schwangere folgende Fragen beantworten auf ihre persönliche berufliche Tätigkeit zugeschnittenen Fragen beantworten: Kann meine Schwangerschaft ausreichend in den Arbeitsalltag integriert werden? Kann Rücksicht genommen werden? Wie geht es mir (aktuell) körperlich UND psychisch? Gibt es bisher Komplikationen? Gibt es Schwangerschaftsrisiken? Gibt es berufliche Gefahren? Lenkt mich die Arbeit von Wehwehchen und Sorgen ab oder verstärkt sie diese? #gesundundrundbleiben ist mein aktuelles Motto…nach Möglichkeit bis August, deshalb dürfen mittlerweile die Füße auch schon mal tagsüber ein Stündchen hoch Wie ich ja schon hier schrieb, war es bei mir schon unschwanger eher schlecht mit der Integration meiner Bedürfnisse in den Arbeitsalltag. Für mich gelten auch sofort diverse Beschäftigungseinschränkungen, sobald ich den Arbeitgeber über meine Schwangerschaft informiere. Ich darf nicht mehr am Schichtdienstplan teilnehmen, ich darf diverse Eingriffe und Untersuchungen nicht mehr machen. Ich muss mein Infektions- und Strahlungsrisiko so weit wie …

Arbeiten in der Schwangerschaft (Teil I)

Nachdem ich ja schon meine persönlichen Erfahrungen über das Arbeiten während einer Kinderwunsch-Behandlung mit euch geteilt habe fehlt noch der passende Bericht zur Schwangerschaft. Auch hier gibt es wieder kein Patentrezept und das „Vorgehen“ ist weitestgehend individuell zu entscheiden. Ein paar gesetzliche Regelungen geben dem Ganzen aber einen Rahmen. Letztendlich kann wieder jede Form der weiteren Berufsausübung seine Berechtigung haben: vom Durcharbeiten bis zum eigentlichen Mutterschutz/ den ersten Wehen bis zum Beschäftigungsverbot nach dem positiven Test. Der Großteil aller Schwangeren wird ihrem Beruf einfach bis zum Beginn des Mutterschutzes nachgehen, mal mehr und mal weniger gerne. Ich weiß aber auch, dass das Thema vielen werdenden, erwerbstätigen Mütter schlaflose Nächte beschert und häufig Unsicherheiten bestehen, wie man sich am besten verhalten soll. Gerade nach einer anstrengenden Kinderwunschbehandlung sieht man die Schwangerschaft aus einem anderen Blickwinkel. Man gerät schnell in einen Gewissenskonflikt zwischen der Rolle als Arbeitnehmerin und der Rolle als bestmögliche „Bruthenne“. Heute habe ich erst einmal ein paar Fakten zusammengetragen. Am Freitag erzähle ich ein bisschen was zu meiner eigenen Geschichte, sonst wird der Artikel …

Babybauch Zwillingsschwangerschaft Woche 25

Gewichtszunahme in der (Zwillings-) Schwangerschaft

Wenn wir mal alle ganz ehrlich sind – irgendwie beschäftigt einen doch schon, was die Waage wöchentlich zum Besten gibt. Oder geht es nur mir so? Den einen wohl mehr, den anderen wohl etwas weniger… Vielleicht nicht zu Unrecht vertreten einige die Meinung, jeder Körper und jede Schwangerschaft wären individuell, sodass es nicht „die richtige“ Gewichtszunahme gibt. Ich persönlich profitiere allerdings von Vergleichen und Vorgaben. Schließlich möchte ich alles richtig machen, sowohl für die beiden Kleinen als auch für meinen Körper und meine Gesundheit. Und als die beiden noch so groß wie zwei Himbeeren waren und ich trotzdem pro Woche selten unter 500 Gramm zunahm obwohl es doch hieß, unter Übelkeit würden im ersten Trimester die Kilos eher purzeln, machte ich mir doch schon so meine Gedanken. Wo sollte das schließlich hinführen? Irgendwie brauchte ich ein paar objektive Richtgrößen.